Schwarzwaldverein Stockach e. V.
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Grußwort 2021

Wenn man sich in einigen Jahren an 2020 erinnert, dann sicher immer unter dem Eindruck von Corona. Dabei fing es doch so „harmlos“ an. Man hörte von China und einer Infektion, weit weg von uns, betrifft uns nicht. Doch binnen weniger Wochen gab es Ischgl und schon stand das Virus vor der Tür.

Der erste Lock-Down traf uns hart, das Leben nahm einen anderen Verlauf und wir mussten uns an Verhältnisse anpassen, die wir nicht gewohnt waren. Die Zahl der Schwerkranken nahm zu, die Todeszahlen stiegen und doch gab und gibt es Menschen, die meinen mit Verschwörungstheorien diese Tatsachen verdrängen zu können.

Für uns im Schwarzwaldverein kam nach einem wunderbaren Fasnachtsabend im Vereinsheim, nach einem sehr schönen Diavortrag von Karl Rudigier und nach „Kohl und Pinkel“ mit Siegfried Pauling die Ernüchterung – nichts geht mehr. Was ist wichtig in solchen Momenten? Sollen wir aus egoistischen Gründen weiter wandern, Bus fahren, Hütten und Hotels belegen, so tun, als gehe es uns nichts an? Oder sollen wir die Gesundheit von uns und unseren Mitgliedern und Gästen bewahren, Verantwortung übernehmen? In jener Vorstandssitzung war die Entscheidung klar, einstimmig und nach kurzer Zeit beschlossen – wir übernehmen Verantwortung und sagen alle Veranstaltungen ab. Es fiel uns nicht leicht und wir lebten von der Hoffnung, vielleicht im Mai oder Juni wieder unser Programm aufnehmen zu können – weit gefehlt. Das Virus ist mächtiger als wir gedacht haben. Erneute Absagen bis September waren die Folge und dann kam die zweite Welle.

Wir hatten mittlerweile eine neue Satzung formuliert, eine neue Geschäftsordnung geschaffen und wollten dies in der Jahreshauptversammlung verabschieden, wir mussten auch dieses Ereignis immer wieder verschieben. Diese neue Satzung soll Grundlage für eine gute Zukunft im Schwarzwaldverein Stockach sein, die Geschäftsordnung soll die Verhältnisse innerhalb der Vorstandschaft regeln. Wir wollen ganz im Sinne von der Vision Schwarzwaldverein 2030 nicht stehen bleiben, sondern uns im Rahmen unserer Möglichkeiten weiterentwickeln. Wir haben einen wunderbaren Verein übernommen, es lohnt sich, an ihm weiter zu arbeiten.

Wenn wir unseren Altersschnitt betrachten, so spielt neben dem Wandern, dem Radfahren und den Bergtouren das Soziale, das Menschliche eine große Rolle. Es ist für mich eine der zentralen Aufgaben von Vereinsarbeit, den Menschen, die zu uns kommen, egal ob als Mitglieder oder als Gäste, einen Ort des Miteinander, des Verstehens und der Gemeinsamkeit zu bieten. Unsere vielen Aktionen sind ein Spiegelbild dessen und so wollen wir weiter machen.

So bleibt mir vor allem zu danken. Ein ganz großer Dank geht in diesem Jahr an meine Vorstandskolleginnen und – kollegen, sie haben in ausgezeichneter Atmosphäre viel geleistet und Verantwortung übernommen. Dank den Wanderführern, die verzichtet haben, die eingesprungen sind, die mit neuen Ideen für 2021 kamen, ihr seid großartig.  Dank den Helfern an Fasnacht, im Vereinsheim und bei den Renovierungsarbeiten am Vereinsheim. Und immer wieder gilt mein besonderer Dank den Gründern, Ehrenmitgliedern und früheren Vorständen, die uns eine gute Basis geschaffen haben.

In diesem Sinne hoffe ich auf 2021, dass wir unsere schönen Wanderungen, Radtouren, Bergtouren, Wanderwochen, den Wandertreff und all die schönen geselligen Veranstaltungen wieder durchführen können. Es wäre schön, mit euch wieder an das anzuknüpfen, was uns immer Freude bereitet hat.

Manfred Kehlert

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Aktivitäten im Monat April 2021

Alle Veranstaltungen sind abgesagt.