Grußwort 2026

Wie in jedem Jahr ist es mir eine große Freude, das vergangene Wanderjahr Revue passieren zu lassen; denn der Verein bereitet in jeder Beziehung Freude. Herrliche Bergtouren und Wanderungen, sehr schöne Radtouren, viele Stunden der Gemeinsamkeit und stets großes Wohlfühlen waren und sind ein Markenzeichen des Schwarzwaldvereins Stockach.
Dies zeigte sich besonders in der Umfrage, die während der letzten Jahreshauptversammlung getätigt wurde. In 4 Rubriken fragten wir die anwesenden Mitglieder nach ihren Eindrücken: So lag bei den Wanderaktivitäten der eindeutige Wunsch nach Wanderungen in mindestens 2 Gruppen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Die Wünsche und Vorschläge zu Wanderungen waren sehr stark auf Themenwanderungen, wie z.B. Geschichte, Kultur usw. sowie Genusswanderungen mit einer Einkehr ausgerichtet. Die Wanderziele waren im Wesentlichen auch die Ziele, die schon immer angestrebt wurden, wie z.B. Schwarzwald, Allgäu, Schweizer Grenzgebiet, Vorarlberg, aber auch unsere nähere Heimat. Ein wichtiger Wunsch war immer wieder die Besichtigung von Schlössern und weiteren historischen Gebäuden. Bei Verbesserungsvorschlägen war die eindeutige immer wiederkehrende Antwort: es ist alles super, wir sind sehr zufrieden. Absolute Höhepunkte waren immer die Radwanderwoche, sowie die Wanderwochen in Südtirol, Berchtesgaden und dem Pustertal.
Ein erfreuliches Fazit ist, dass wir z.B. bei der Bergtour in Malbun über 20 Gäste dabei hatten, die auch Interesse am Verein zeigten; denn die Mitgliederwerbung und -gewinnung ist ein zentrales Ziel der kommenden Jahre. Wir haben uns in einer Vorstandssitzung die Frage gestellt, wie wir neue Mitglieder gewinnen können: Schwerpunkte sind unserer Meinung nach sicherlich ein interessantes Angebot an Wanderungen und Radtouren, Stunden der Gemeinschaft, die Werbung auch in neuen Medien, Themenwanderungen, besondere Anlässe, wie Sommerfest, Jahresrückblick, besondere themengebundene Vorträge und vor allem der Gesichtspunkt Mitglieder werben Mitglieder. Wenn ihr euch bei uns wohlfühlt, wenn unser Programm attraktiv ist, sagt es weiter und motiviert Freunde und Verwandte, Mitglied bei uns zu werden. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, die Altersgruppe spielt keine Rolle, die Menschen sind uns wichtig.
Sicherlich wäre eine Familiengruppe auch interessant. Wir haben einiges zu bieten. Wir haben erfahrene Wanderführer, die Tipps geben könnten und mit Sicherheit die Unterstützung der Vorstandschaft. Die Leitung müsste aber aus der Gruppe herauskommen; denn nur dann macht so eine Gruppe Sinn.
Wir haben im letzten Jahr unter anderem unser Vereinsheim weiter gestaltet. Schwerpunkte waren die Schallisolierung, ein neuer Beamer mit Deckenhalterung, die Gläser wurden ergänzt und manches zur Verschönerung beigetragen. Ein großer Dank geht an die Stadt Stockach, besonders an den Stadtbaumeister Herr Heinzl. Die Stadt hat die gesamten Materialkosten für die Schallisolierung übernommen und die tatkräftigen Helfer, Manfred Maier, Olaf Patzke, Wolfgang Kammerlander, Peter Zinneker, Karl Heinz Klein und Manfred Kehlert haben in 2 Tagen dem Vereinsheim zu einem neuen Akustikgenuss verholfen.
Ebenso tauchte immer mehr das Problem auf, dass die Wegewarte nicht mit ihren privaten PKWs, die oft stark beschädigten und verschmutzten Waldwege befahren wollten. Nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin, Frau Katter und dem Leiter des Bauhofs, Herrn Maurer haben sie uns ein mehr als großzügiges Angebot gemacht: wir können kostenfrei ein Fahrzeug des Bauhofs für die Wegwartung nutzen. Ebenso haben sie uns neue Geräte für die Wegewartung finanziert. Mit so einer Unterstützung macht es Spaß, in Stockach tätig zu sein und wir danken allen Beteiligten ganz herzlich.
Unser Vereinsheim ist 25 Jahre alt geworden. In einer würdigen Feier haben wir die geehrt, die damals dieses wunderbare Werk geschaffen haben. Wir haben auch derer gedacht, die heute nicht mehr unter uns sind und wesentlichen Anteil daran hatten. Dieses Haus ist für uns ein Juwel und wir werden es weiterhin pflegen; denn mit Peter Zinneker und Manfred Maier haben wir zwei verantwortungsbewusste und engagierte Mitglieder, die dieses Heim hegen und pflegen; denn über 20 Jahre hatte die Familie Brandhöfer diese Aufgabe inne: es war ihr zweites Zuhause.
Blicke ich zurück, so gibt es nur Freude; denn wir haben vieles, was uns zu einer starken Gemeinschaft macht: Sinn für Gemeinsamkeit, gemeinsame Interessen, Freude und Rücksichtnahme, Stärke und Sicht für Neues. Daher schaue ich beruhigt in eine Zukunft die uns hoffentlich glücklich macht.
Manfred Kehlert


